Design Transfer
Customized Fences by H+S Zauntechnik
Mit Zäunen Grenzen sprengen.

Neue Wege beschreiten. Der Architektur einer Einfriedung wurde in den vergangenen Jahrzehnten kaum Augenmerk geschenkt. Die Grenz- und Schutzfunktion eines Zauns steht über allem – insbesondere über Fragen der Ästhetik. Form follows function – es dominieren Ensembles aus Gittern, Maschen und Latten. Zäune sind gewissermaßen der letzte weiße Fleck auf der kreativen Landkarte. Weitgehend schmucklos präsentiert sich die Gestaltung von Zäunen heute.

In Partnerschaft mit der Creative Industries Styria beschloss die H+S Zauntechnik, gemeinsam mit Designern und Architekten innovative Wege zu beschreiten. Der Zaunbauspezialist mit Sitz in Raaba-Grambach lud heimische Kreative ein, neue Zugänge und Projektideen zur Zaungestaltung zu entwickeln. Über die Positionierung im Designbereich versucht das Unternehmen, künftig eine positive Differenzierung, eine höhere Bekanntheit und damit Wettbewerbsvorteile zu sichern.

Modulares Interface
Zweithaler

Ein ebenso ganzheitliches wie technologisch zukunftsweisendes Konzept liefert der Entwurf „Framework“ des Grazer Designduos Zweithaler. Das modular aufgebaute und individuell konfigurierbare System betrachtet einen Zaun als Schnittstelle für Personen, Fahrzeuge, Material und Information. Der Zaun als Interface zwischen öffentlichem und privatem Raum, die miteinander interagieren bzw. physischen Austausch stattfinden lassen – ob in Form von Paketen, Post oder Abfall. Für sämtliche Austauschprozesse an der Grundstücksgrenze stellt das Zaundesign funktionale Lösungen parat. Trotz der Multifunktionalität des Zauns wird ein einheitliches Erscheinungsbild gewahrt.

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Ornamentaler Flimmerzaun
Thomas Feichtner

Im Entwurf von Thomas Feichtner sind zwei verschiedene Metallmuster – zueinander versetzt – in einen Rahmen gespannt. Die auf der Geometrie von Sechsecken basierenden Muster erzeugen dabei nicht nur eine ornamentale Optik, sondern sorgen in der bewegten Außenperspektive auch für einen sogenannten Moiré-Effekt: ein wahrgenommenes Raster feiner Interferenzen, die in den Augen des Betrachters ein dynamisches Flimmern entstehen lassen. Damit erweckt der Zaun für Vorübergehende den Anschein, als würde er sich immer wieder öffnen und schließen. Eine ästhetische Grenz-Erfahrung und ein gelungenes Spiel mit der Wahrnehmung.

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Lebender Lichtzaun
Giselbrecht + Partner Architektur

Die Grenz- und Schutzfunktion eines Zauns mit einer freundlichen Geste zu verbinden, war der Ausgangspunkt dieses Entwurfs des Grazer Architekten Ernst Giselbrecht. Dieser basiert auf im rechten Winkel geknickten Nirosta-Rohren, die zweireihig im Fundament verankert sind. Stirnseitig sind die Enden der Rohre mit LED-Leuchten sowie Bewegungsmeldern ausgestattet, die eine spielerische und dynamische Wirkung garantieren. So wird es dem Zaun möglich, mit seinem Licht vorbeiflanierenden Passanten jenseits des Zauns zu folgen und ihnen den Weg auszuleuchten. Der Zaun begleitet einen Besucher des Grundstücks gleichsam wie einst ein Diener mit einer Lampe.

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Facettenreiche Rohrmauer
Giselbrecht + Partner Architektur

Das zweite Konzept von Ernst Giselbrecht greift die Ästhetik übereinandergelegter Steine auf. Nach dem Vorbild von Steinmauern in mediterranen Ländern werden in diesem Entwurf Metallrohrstücke unterschiedlicher Durchmesser zusammengefügt, die ein facettenreiches Muster ergeben. Die „Rohrmauer“ überzeugt nicht nur optisch, sondern auch durch ihre nachhaltige Herstellung: Die verwendeten Rohre stammen von Ausschüssen der Industrie, unter anderem auch von der H+S-Schwester AVI, einem Stahlproduzenten.

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H+S Zauntechnik

Das österreichische Familienunternehmen H+S Zauntechnik Gesellschaft m.b.H. produziert in Raaba-Grambach und betreibt Niederlassungen in Wien und Klagenfurt. Das Thema Zaun wird hier emotional gelebt und so entsteht aus einem Industrieprodukt eine optisch ansprechende Grenze zwischen zwei Gebäuden oder Grundstücken. H+S hat sich auf den Verkauf eines großen Sortiments von Zaun, Tür- und Torsystemen sowie deren fachgerechte Montage spezialisiert.

Der Mutterkonzern blickt auf eine über 60-jährige Erfolgsgeschichte zurück. Um für jeden Kundenwunsch durch langjähriges Know-how eine optimale Lösung zu bieten, beschäftigt H+S eigene Mitarbeiter in den Teilbereichen Produktion, Montage, Vertrieb und Handel.

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