UNESCO City of Design
DESIGN von GRA-Z
„DESIGN von GRA-Z“ von Johanna Prechtl lässt Kommunikation auf ihren Stadtmöbeln, die die Form von Buchstaben haben, stattfinden.
© Robert Frankl

In einem Ideenwettbewerb 2010 wurden Vorschläge für die Möblierung des öffentlichen Raums gesucht. Die beiden Gewinnerprojekte waren Thomas Perz und Petrus Gartler mit ihrem „Getier“ und Johanna Perchtl mit „DESIGN von GRA-Z“.

Beim Projekt „GRA-Z“ steht Kommunikationsdesign im Vordergrund. Die Möbel selbst sind eine Reduktion auf die simple Form von Buchstaben. Überdimensional dienen sie als Sitz- und Liegeflächen, und auch zum Transportieren von Informationen. Genau dieser Aspekt macht das Projekt vielseitig einsetzbar. Je nach Buchstabe kann ein Bezug zur Umgebung geschaffen werden, ergänzt durch Zusatzinformationen, die aufgedruckt werden können.

Buchstaben in einem Gestaltungskonzept zu verwenden ist zwar nicht etwas, was nicht irgendwann irgendwo in einem anderen Zusammenhang schon einmal Verwendung gefunden hat, doch es war genau diese Idee, die letztlich bei einem „Call for Ideas“ gepunktet hat. Denn damit war es möglich, den Bezug speziell zu Graz oder speziell zu einem bestimmten Ort in Graz zu schaffen – durch Elemente, die bekannt, verständlich, formal klar und unaufdringlich sind.

Platziert wurden die Stadtmöbel vor dem Kunsthaus Graz, auf der Hauptbrücke, zwischen Murradweg und Gigasport, in der Griesgasse und am Kapistran-Pieller-Platz.