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HoG Architektur
Hope of Glory - der Name ist zugleich beliebig und inspirierend - wurde 2006 von den drei Freunden Clemens Luser, Martin Emmerer und Hansjörg Luser gegründet. Ein Triumvirat dreier Charaktere mit sehr differenzierten Fähigkeiten, unterschiedlichen Erfahrungen und dem gemeinsamen Anliegen, gute Architektur zu machen.
Werknutzungsbewilligung für HoG architektur ZT GmbH, Graz

Aus dieser Konstellation generiert HoG die Arbeitsweise: am Start jedes Projektes steht die gemeinsame Diskussion der Aufgabe, die Auseinandersetzung mit dem Ort, der Situation, dem Kontext – jedes Mal ähnlich doch immer mit offenem Ergebnis, bis eine tragfähige Interpretation gefunden ist. Die unterschiedlichen Zugänge und ihre für jedes Projekt immer wieder neue Gewichtung generieren Lösungsansätze, die sich niemals schematisieren, sich keiner Stilformel unterwerfen und keine formale Moden münden. Alle Argumente, ob analytisch-strukturell, künstlerisch, sozial orientiert oder praktisch-pragmatischer Art, sind in der Diskussion gleichberechtigt, werden jedoch an der Aufgabe stets neu gemessen. Wiedererkennbares Branding ist kein Anliegen, Konstanten sind hingegen durchdachte Räume, angemessene Gesten, Funktionalität, eine hohe Qualität der technischen Ausführung, differenzierte Materialwahl und ein guter Dialog mit dem Auftraggeber.

HoG hat kein fixes Klientel, Aufträge werden primär über Wettbewerbe generiert oder durch Empfehlungen erhalten. Die Palette reicht von Kulturbauten, großen Wohnprojekten, Bauaufgaben im historischen Kontext bis zu kleinen Neu- oder Umbauten für private Auftraggeber. Neben des unmittelbaren Bauens bereichert die Beschäftigung mit wissenschaftlichen Fragen, künstlerische Arbeit oder die Kommunikation von Fachthemen das Potential von HoG.

Zu den Arbeiten des Architekturbüros zählen unter anderem das Stadthaus in der Ballhausgasse, das durch seine verspielte Fassade aus Nirosta-Blech besticht und Finalist des Architizer A+ Awards 2016 war sowie der Um- und Ausbau des Franziskanerklosters. Auch das “Haus am Steinberg” wurde von HoG geplant und stellt die Transformation eines im Obst- und Weinbaugebiet traditionellen, landwirtschaftlich genutzten Kellerstöckl in eine zeitgenössische Architektur dar.

Haus am Steinberg
Schlossmuseum Linz
Architektur Team
Studio