In den letzten 18 Jahren ist viel erreicht worden für den Kreativstandort Steiermark und die Kreativwirtschaft im Land. Doch auch in Zukunft werden die Creative Industries – immerhin eine langjährige Querschnittsmaterie der steirischen Wirtschaftsstrategie – ihre Bedeutung behalten. Damit das gewährleistet wird, werden Kreativwirtschafts-Agenden künftig von der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG, Stadt Graz und Wirtschaftskammer Steiermark weitergetragen. Gemeinsam wird eine Transformation eingeleitet, die das Thema Kreativwirtschaft noch stärker branchenübergreifend positionieren und mehr Bewusstsein für die wirtschaftliche Bedeutung kreativer Methoden schaffen soll.
Anlässlich des Wechsels der Trägerschaft werfen – stellvertretend für die Gesellschafter:innen der Creative Industries Styria GmbH – SFG-Geschäftsführer Christoph Ludwig, Stadtrat Kurt Hohensinner und WK-Vizepräsidentin Gabriele Lechner einen Blick auf die Zukunft der Kreativwirtschaft in der Steiermark.
„Creative Industries Styria leisten seit fast 20 Jahren einen wertvollen Beitrag zur steirischen Cluster-Erfolgsgeschichte. Die CIS-GmbH beendet nun ihre Tätigkeit, das Thema bleibt für uns als Steirische Wirtschaftsförderung SFG natürlich weiterhin von großer Bedeutung. Deshalb freuen wir uns, die Agenden der Kreativwirtschaft in unserem Haus weiterzuführen und weiterzuentwickeln. Unter anderem konzentrieren wir uns noch stärker auf die wirtschaftliche Unterstützung und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe in Verbindung mit etablierten, aber auch neuen aufstrebenden Stärkefeldern am Standort.“
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Christoph Ludwig Geschäftsführer, Steirische Wirtschaftsförderung SFG |
„Auch wenn ich mich intensiv für den Erhalt der bisherigen Struktur der Creative Industries Styria ausgesprochen habe, waren es die finanzpolitischen Entscheidungen der Stadt Graz, die nun die aktuelle Umgestaltung der CIS herbeiführten. Trotz veränderter Struktur stehe ich aber weiterhin fest hinter der CIS und ihren Zielsetzungen, egal, was die Zukunft bringt. Gemeinsam werden wir neue Wege finden, um die Kreativszene in Graz zu stärken und Chancen zu nutzen. Mein aufrichtiger Dank gilt allen, die mit Leidenschaft und Einsatz an dieser wichtigen Aufgabe arbeiten.“
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Kurt Hohensinner Wirtschafts-, Bildungs- und Sportstadtrat |
„Der Wirtschafskammer Steiermark ist eine Unterstützung der Kreativwirtschaft enorm wichtig, die Neuausrichtung der CIS unter geänderten Voraussetzungen bietet dafür eine Chance. Denn zukünftig wird die Kreativwirtschaft ihre Angebote hier noch stärker branchenübergreifend ausrichten. Ziel muss ein systematisches Bewusstsein für die wirtschaftliche Bedeutung kreativer Methoden sein, wo Lösungen quer über alle Branchen und Unternehmensgrößen geschaffen werden, um so im Sinne der gesamten Wirtschaft noch schlagkräftiger zu werden. Der Mehrwert muss einerseits die Vernetzung der Kreativwirtschaft mit allen Branchen sein sowie andererseits der klar definierte Themenbereich, der immer mit Wirtschaft zu tun hat.“
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Gabriele Lechner Vizepräsidentin, Wirtschaftskammer Steiermark |
Aufbauend auf der Arbeit der letzten 18 Jahre wollen die Träger:innen eine Transformation einleiten und künftig das Thema Kreativwirtschaft sowie die damit in Zusammenhang stehenden Angebote noch stärker branchenübergreifend ausrichten und systematisch Bewusstsein für die wirtschaftliche Bedeutung kreativer Methoden schaffen. Durch diese Weiterentwicklung werden in Zukunft Lösungen entstehen, die quer über Branchen und Unternehmensgrößen hinweg ihre Wirkung entfalten, um so im Sinne der gesamten Wirtschaft noch schlagkräftiger zu werden.


