2007 – 2025. Nach 18 Jahren leidenschaftlicher Arbeit für den Kreativstandort Steiermark hat die Creative Industries Styria am 31.12.2025 ihre Türen geschlossen. Wir – das gesamte Team der Creative Industries Styria sowie alle unsere Partnerinnen und Partner in den lokalen, nationalen und internationalen Netzwerken – sind stolz auf das, was wir in dieser Zeit geleistet haben, und wir sind sicher, dass die Kreativwirtschaft, immerhin eine langjährige Querschnittsmaterie der steirischen Wirtschaftsstrategie, ihre Bedeutung auch in Zukunft behalten wird. So ist auch nach diesen 18 Jahre Aufbau-, Awareness- und Vernetzungsarbeit für die notwendige Kontinuität gesorgt.
In den letzten 18 Jahren ist viel erreicht worden: Das wirtschaftliche Potenzial der Kreativwirtschaft wurde erkannt, die Creative Industries Styria gegründet. Zusätzlich gelang es, an die Dynamik des Kulturhauptstadtjahres 2003 anzuknüpfen, um die Positionierung von Graz als weltoffene Kreativ- und Kulturstadt zu festigen. Höhepunkt dabei: die Aufnahme von Graz als UNESCO City of Design in das UNESCO Creative Cities Network im Jahr 2011. Mit dem Designmonat Graz fand zudem ab 2009 ein Festival statt, das 2014 unter die „20 Most Vibrant Design Events“ weltweit gereiht wurde.
Dank ergeht an dieser Stelle an alle, die am Designmonat Graz, an Erlebniswelt Wirtschaft, Styrian Products, Design Transfer und vielen anderen Projekten mitgewirkt haben. Und an Eberhard Schrempf – er hat die Creative Industries Styria in den 18 Jahren ihres Bestehens zu dem gemacht, was sie war: ein Netzwerk, eine Plattform, und mehr noch eine Visionärin und Vorreiterin.
Fotos: Foto Fischer, timski, GEOPHO, Miriam Raneburger, Regine Schöttl, Frankl, Creative Industries Styria
Aufbauend auf der Arbeit der letzten 18 Jahre wollen die Träger:innen eine Transformation einleiten und künftig das Thema Kreativwirtschaft sowie die damit in Zusammenhang stehenden Angebote noch stärker branchenübergreifend ausrichten und systematisch Bewusstsein für die wirtschaftliche Bedeutung kreativer Methoden schaffen. Durch diese Weiterentwicklung werden in Zukunft Lösungen entstehen, die quer über Branchen und Unternehmensgrößen hinweg ihre Wirkung entfalten, um so im Sinne der gesamten Wirtschaft noch schlagkräftiger zu werden.