CIS Schwerpunkt
Designers in Residence
Wie Unternehmen und Designer zusammenfinden
Mehr Chancen für Unternehmen durch modernes Design - das ist das Ziel des Programms "Designers in Residence".
Es bringt Unternehmen und Designer zusammen, um daraus mögliche zukünftige Kooperationen zum Vorteil für beide Seiten abzuleiten. Das Programm richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen in der Steiermark, die bislang noch keine oder wenig Erfahrungen in der Arbeit mit Designern machen konnten, aber in Zukunft verstärkt auf professionelles Design setzen möchten, um ihre Marktstellung auszubauen. Für Designer wiederum eröffnet das Programm die Chance, direkt in einem Unternehmen an konkreten Problemstellungen zu arbeiten und innerhalb von 4-8 Wochen einen Lösungsansatz zu entwerfen.
Designers in Residence ist kein Wettbewerb, sondern eine innovative Form der Vernetzung von Wirtschaft und Kreativen. Beide Seiten werden für die Situation des anderen sensibilisiert und lernen das Denken und Handeln des Partners kennen. Es ist eine freiwillig eingegangene und klar definierte Kooperation auf Zeit, an deren Ende idealerweise eine weitere Zusammenarbeit stehen sollte.
Projektausschreibung
Die Teilnahme ist einfach: Interessierte Unternehmen erklären sich bereit, an einem „Designers in Residence“-Projekt teizunehmen. Im Anschluss wird eine Aufgabenstellung mit klaren inhaltlichen Rahmenbedingungen (auf Wunsch mit Hilfe der CIS) ausformuliert. Auf diese konkrete Aufgabenstellung hin können sich Designerinnen und Designer bewerben. Eine Auswahl der Designer erfolgt in Abstimmung mit der CIS. Die Creative Industries Styria ist bei der Ausarbeitung des Designkonzepts behilflich und begleitet alle Phasen des Projekts.
Aufgaben der Unternehmen
Es ist wichtig, dass Unternehmen dem „Designer in Residence“ einen Einblick in alle relevanten Bereiche des Unternehmens gewähren, die zu einer gewinnbringenden Zusammenarbeit notwendig sind, um daraus ein Maximum an Innovation zu erzeugen. Am Ende des Projekts findet eine Abschlusspräsentation der erzielten Ergebnisse statt.
Aufgaben der Designer
Die Designer arbeiten innerhalb von 4-8 Wochen, in denen sie in engem Kontakt mit den Unternehmen tätig sind, an einem Lösungsvorschlag für die anfangs definierte Aufgabenstellung. Am Ende der Laufzeit steht dem Unternehmen beispielsweise ein Prototyp oder ein Designkonzept für die weitere Ausarbeitung zur Verfügung.
Rechtliche Aspekte
Die rechtlichen Rahmenbedingungen werden vor Projektbeginn genau definiert. Eine von beiden Seiten zu unterzeichnende Vereinbarung klärt alle relevanten Fragen bezüglich Eigentum, Nutzung, Leistungen und Honorar.
Leistungen der Creative Industries Styria
Die Creative Industries Styria begleitet den gesamten Prozess von der Ausschreibung weg und bietet eine Vielzahl an Dienstleistungen für Unternehmen und Designer. Darunter fallen insbesondere:
• Beratung bezüglich der Möglichkeiten und des Nutzens von Design sowie bei der Formulierung des Projektinhalts
• Neutrale Evaluierung und Vermittlung der Designerinnen und Designer, die sich für ein konkretes Projekt bewerben
• Betreuung und Koordination des gesamten Projekts
• Schaffung einer Öffentlichkeit durch projektspezifische Medien- und PR-Arbeit in Abstimmung mit den Partnern (Kernstück hierbei ist eine Publikation, die einmal im Jahr die aktuellen Projekte zusammenfasst und über deren Inhalte informiert)
PROJEKTE 2009:
Unternehmen, Auftraggeber | Designer
Gaulhofer Industrie Holding GmbH | Martin Breuer - Bono
Herk GmbH (Karosserie, Lack) | PERMANENT - Unit. OG
Kitzeck/bmm | Mari Tosmin
Leder & Schuh AG | Florian Puschmann (White Elephant)
Stadt Murau | E. Bracun, C. Millmann, V. Pöschl
Brauerei Murau | E. Bracun, C. Millmann, V. Pöschl
ORF Landesstudio | Tobias Kestel (White Elephant)
Fa. Schabauer | motion code: blue Ges.b.R.
PROJEKTE 2010:
Unternehmen, Auftraggeber | Designer
Creative Industries Styria / werbelechner | Walking Chair, Schöffmann / Toccafondi, Kempenaars / Lackner
NTS | Onomato Gestaltungsgesellschaft
Fa. Paugger | Hilgart Design
AMS | Robert Lerch / Monika Rauscher
Stadt Graz, Umweltamt | Klaus Kempenaars
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