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Studie

Creative Graz

Eine Potenzialanalyse für die Kreativwirtschaft im Großraum Graz zur Verbindung von Wirtschaft und Kreativität.

Eine für das Stärkefeld „Kreativität“ in Österreich maßgebliche Studie hat festgehalten, dass Graz mit dem Projekt „Kulturhauptstadt Europas“ 2003 den ersten Kreativcluster Österreichs gegründet hat. Nun sind es ja bekanntlich nicht die Steirer, die den Cluster erfunden haben, die aber – wie man auch hier wieder sieht – dieses Instrument virtuos einzusetzen wissen. Während andere Bundesländer Kreativitätsberichte erstellen lassen, lässt die Steiermark als erste Region in Europa systematisch ihr kreatives Potenzial erheben. Das Wirtschaftsressort des Landes Steiermark startete gemeinsam mit der Stadt Graz und der Sparte Information & Consulting der Wirtschaftskammer die Initiative, das Stärkefeld „Creative Industries“ in der Steiermark erarbeiten zu lassen. Matthias Horx, der einflussreiche Trend- und Zukunftsforscher, konnte als Berater und Anchorman für diese Analyse gewonnen werden. In der neuen Wirtschaftsstrategie der Steiermark werden die „Creative Industries“ als ein wesentliches Stärkefeld ausgewiesen. Und wenn einleitend zur Wirtschaftsstrategie der amerikanische Pionier der Innovationsforschung Everett Rogers mit seinem Grundsatz zitiert wird, dass „Innovation Erfindung plus Umsetzung ist“, erkennt man umgehend, dass Innovation ohne Kreativität nicht existiert. Um sich nun dem Ziel der Wirtschaftsstrategie zu nähern, die Steiermark zur Meisterin der am Markt umgesetzten Innovationen zu machen, wurde diese Potenzialanlayse von Joanneum Research erstellt. Unter Einbeziehung einer Vielzahl an steirischen Kreativen aus verschiedenen Sparten ergibt diese Analyse nicht nur eine Bestandsaufnahme, sondern lässt auch Handlungsableitungen für die Politik zu. Diese Potenzialanalyse bildet die Grundlage für die Ausarbeitung von Förderprogrammen und liefert Anhaltspunkte für die politische Willensbildung. Sie liefert aber auch Anhaltspunkte für strategische Entscheidungen, für Bewusstseinsbildung, Qualifizierungsangebote, Vernetzung von Wirtschaft und Kultur, sowie von Beratung in Internationalisierungsfragen. Ziel sind Neugründungen von Unternehmen, die Schaffung von Arbeitsplätzen sowie die Vernetzung von Firmen, Partnern und Projekten. Um die Steiermark zur Meisterin der am Markt umgesetzten Innovationen zu machen, benötigen wir keine Zauderer, Zweifler und Zögerer, sondern Ideen, Innovationen und Initiativen – etwas, was für Kreative selbstverständlich ist!

(Christian Buchmann Landesrat für Wirtschaft und Innovation: Vorwort. In Kreativwirtschaft im Großraum Graz. Potenzialanalyse)


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