Wien | Ausstellung
Typopassage
Ausstellungsdauer: bis März 2011 | täglich 00.00 - 24.00 Uhr
Ort: MuseumsQuatier Wien | Durchgang zwischen Hof 1 und Hof 2
Die aktuelle Schau im Mikromuseum für Gestaltung von und mit Schrift präsentiert die herausragende Zusammenarbeit von zwei jungen Grafik Designern: Adam Machacek (CZ) & Sébastien Bohner (CH).
welcometo.as (Lausanne / Davis-California)
Das tschechisch-schweizerische Kollektiv welcometo.as, bestehend aus den beiden Gestaltern Adam Machacek und Sébastien Bohner, verbindet Einflüsse aus Holland, England, Tschechien, der Schweiz und den USA, wo Adam derzeit arbeitet. Ihre vielfältigen, oft barock überbordenden grafischen Arbeiten verschmelzen experimentelle Typografie, Illustration und Fotografie zu eigenwilligen Gestaltungslösungen. Die lebhaften Arbeiten resultieren beispielsweise in einem Ausstellungskatalog über Rockmusik und deren Einfluss auf die visuelle Kultur der 1960er; oder einem Stadtplan, der wie eine Grafik eines U-Bahnnetzes anmutet. 2010 waren sie unter anderem für das Erscheinungsbild der Grafik Design Biennale in Brno verantwortlich.
Die Typopassage Wien zeigt die Schritte einer typografischen Gestaltung von der ersten konzeptionellen Idee bis zum finalen Schriftsatz mit jährlich drei unterschiedlichen Positionen von zeitgenössischen Gestaltern. Kuratiert vom Designbüro bauer – konzept & gestaltung, passiert im Durchgang zwischen Hof 1 und Hof 2 des MuseumsQuartiers eine außergewöhnliche Auseinandersetzung mit Typografie im öffentlichen Raum. In fünf, in der Passage installierten Vitrinen sind wechselnd internationale Arbeiten zu sehen, die begleitenden Kataloge können vor Ort für 2,- Euro Tag und Nacht erworben werden. Die frei zugängliche Ausstellungsreihe zeigt experimentelle typografische Gestaltungen von jungen aber auch etablierten GrafikerInnen und richtet sich an all jene, die Interesse an Designprozessen haben – oder mit offenen Augen durch die Stadt gehen.
„Erst durch Typografie bekommen Botschaften ihren eigenen Charakter. Die Typopassage ist der richtige Ort, an dem dieses - meist unbewusst wahrgenommene - Kulturgut neu erlebt werden kann.“
(Erwin K. Bauer)
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