| Foto: Paul Ott |
Monografie | Paul Ott
Paul Ott. Photography about Architecture
Herausgeber: Matthias Boeckl
Autoren: Matthias Boeckl, Roger Riewe und Ulrich Tragatschnig
Grafische Gestaltung: Peter Baldinger
Springer-Verlag GmbH, Wien / New York, 2011
ca. 225 Seiten, 200 Abbildungen in Farbe, gebunden,
deutsch/englisch
Die erste Monographie über einen der bedeutendsten Architekturfotografen Österreichs
Paul Ott, dessen künstlerischer Blick unser Bild der gebauten Umwelt prägt, zählt zu den profiliertesten europäischen Architekturfotografen der Gegenwart. In „Photography about Architecture“ stehen Auftragswerke verschiedenen Serien von freien Arbeiten gegenüber. Der Grazer Fotograf, der stets mehr als die bloße Physiognomie von Gebäuden vermittelt, untersucht in seinen Bildern den Einfluss von räumlichen Strukturen auf die Wahrnehmung. Mit über 200 Fotos – in subtiler Bildregie von Peter Baldinger zusammengestellt – bietet das Buch einen repräsentativen Querschnitt durch Otts fotografisches Oeuvre. Essays von Matthias Boeckl (Hrsg.), Roger Riewe und Ulrich Tragatschnig beleuchten das Werk aus den Perspektiven der Kunsttheorie und der Architektur.
Herausgeber Matthias Boeckl beschreibt Paul Ott als Beobachter der mitteleuropäischen Realität im frühen 21. Jahrhundert, deren Lebensentwürfe sich in der gebauten Umwelt manifestieren: „Die Normalität wird zum Monument erhoben. Das macht die zunächst noch undefinierbare Anziehungskraft der Bildsprache von Paul Ott aus, das macht sie repräsentativ nicht nur für dokumentierte Bauwerke, sondern auch für die zeitgenössische Lebenswelt als Ganzes“ (Matthias Boeckl).
In einer Zeit der unerträglichen Reizüberflutung und Bild-Sättigung erhalten die Fotografien Paul Otts ihre Anziehungskraft gerade durch die Reduktion aufs Wesentliche. Charakteristisch sind eine fein abgestimmte Lichtregie, die sich herkömmlichen Erwartungen verweigert sowie abstrakt-geometrisch strukturierte Kompositionen und gezielt eingesetzte Spiegelungen, die neue Erkenntnisse zu architektonischen Details verschaffen. In Form von kurzfristig atmosphärischen Lichteffekten, unkonventionellen Ausschnitten oder Handlungsmomenten bedient sich der Fotograf des „kalkulierten Zufalls“. Dabei werden Menschen als Bewegungsspuren im Raum, als Schatten oder Pappfiguren zu Elementen der Bildkomposition. Paul Ott fordert die Aufmerksamkeit des Betrachters heraus, der sich die Zeit nehmen muss, Feinheiten zu entdecken und so die eigenen Sehgewohnheiten zu erweitern.
KONTAKTE:
Pressekontakt:
Mag. Susanne Senekowitsch, MAS
presse@paul-ott.at
T. +43 (0)650 555 7874
Paul Ott photografiert:
Kernstockgasse 22/24/III - 8020 Graz
T. +43 (0)316 89 05 31 (fax DW15)
office@paul-ott.at
www.paul-ott.at
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