Fast Forward-Vortrag
Sustainable (Industrial) Design. Die Form folgt der Formel
Zeit: 5. Mai, 19.00 Uhr
Ort: designHalle (Lazarettgürtel 62, 8020 Graz)
Anmeldung unter waltraud.muhr@cis.at
Genormtes ökologisches Denken kehrt langsam in die Produktionsstätten unserer Konsum- und Investitionsgüterproduktion ein. Wir haben Formeln gefunden, mit denen wir die Umweltauswirkungen unseres Konsums von Dienstleistungen und Produkten auf mehrere Kommastellen genau berechnen und vergleichen können. Und nach den Kühlschränken haben jetzt auch die Autos einen Aufkleber mit dem Energiekennwert. Neben der Politik und der Industrie ist nun das Design gefordert, neue Werkzeuge und Strategien zu entwickeln und anzuwenden. Wie wird in Zukunft die Zusammenarbeit von Design und Industrie funktionieren, wenn sich die Konsumkultur notwendigerweise von ihren hedonistischen Idealen abkehrt?
Dr. Harald Gründl
Geboren 1967 in Wien. Studierte Industrial Design an der Universität für angewandte Kunst Wien. 2005 hat er sein Doktoratsstudium der Philosophie abgeschlossen, 2009 im Fach „Theorie und Geschichte des Designs“ habilitiert.
1995 gründete Harald Gründl gemeinsam mit Martin Bergmann und Gernot Bohmann das Studio EOOS. EOOS ist eines der führenden internationalen Design-Büros für Möbel- und Industrial Design mit Kunden wie Alessi, Adidas, Armani, Bulthaup, Dedon, Duravit, MatteoGrassi, Walter Knoll oder Zumtobel.
2008 gründete er das außeruniversitäre Institute of Design Research Vienna (IDRV), das auf Designforschung und Designlehre spezialisiert ist und unabhängige Theoriebeiträge in den Schwerpunktbereichen Sustainable Design und Designgeschichte produziert.
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