Wirtschaftsmagazin
Brand eins
Achtung! Sie betreten den kreativen Sektor. Schwerpunkt Ideenwirtschaft. (Jg. 9, H. 5, Hamburg 2007)
Brand eins. Wirtschaftsmagazin
Unter der Chefredaktion von Gabriele Fischer erscheint "brand eins" seit Juli 1999 einmal im Monat mit einer Auflage von knapp 90.000 Heften. „brand eins“ ist insofern anders, als dass es mit seiner Qualität besticht und mit herkömmlichen Wirtschaftsmagazinen nicht zu vergleichen ist: denn es fehlen die Fachtermini. Anstelle mit Hilfe komplizierter Nomenklatur wird Wirtschaft verständlich und zum Greifen nahe erklärt. Der österreichische Journalist Wolf Lotter wählt die "brand eins"-Schwerpunkte nach den Kriterien allgemeiner bzw. aktueller Brauchbarkeit aus und leitet sie stets mit einem ausführlichen Essay ein.
"brand eins" heißt "brand eins", weil die Redaktion früher in der Hamburger Brandstwiete, einer kleinen, bei Regen nicht befahrbaren Gasse, Nummer eins beheimatet war. Heute ist "brand eins" in die Schauenburgerstraße in der Hamburger Innenstadt umgesiedelt.
Wie „brand eins“ dem Phänomen der „creative industries“ zu Leibe rückt, drückt der Prolog zum „brand eins“-Schwerpunkt: Ideenwirtschaft von Wolf Lotter wohl am besten aus:
Die Schöpfung
Finsternis lag über der Abteilung
Forschung und Entwicklung.
Da sprach der Kreative: Es werde Licht.
Und es ward Licht.
Der Kreative sah, dass das Licht gut war.
Dann aber sprach der Controller:
Es ist nicht gut, denn das Licht verbraucht Strom.
Und das Produktportfolio blieb dunkel,
wüst und leer.
Sieben Tage später fand das nächste Meeting statt.
Detailsuche
