Call for Experts
Interior Design mal zwei
Anmeldungen bis 1. September 2011
(Sie können sich für eines, oder auch für beide Projekte anmelden)
„City of Design“ bedeutet, ein offenes Klima für Innovationen und Experimente zu schaffen, Design sichtbar zu machen und bewusst zu leben. Dies beinhaltet auch, als Stadt selbstbewusst aufzutreten und die Marke Graz nach innen und außen zu kommunizieren. Wenn über Design gesprochen wird, so ist die Gestaltung aller Lebensräume gemeint.
Diese zielte diesmal auf den öffentlichen Bereich ab, der bewusst Benchmarks im Sinne der City of Design setzen kann. Inhalt dieses Calls waren zwei Projekte im Bereich Interior Design - gesucht wurde nach Gestaltungslösungen im Rahmen des Programms "Designers in Residence".
Zwei Projekte standen zur Auswahl:
• Ein umfassendes Shopkonzept für den neuen Jugend-am-Werk Flagship Store am Mariahilferplatz (ehem. Kerzengeschäft Herzl)
• Das Facelifting der Amtsräume der Abteilung für Wirtschafts- und Tourismusentwicklung der Stadt Graz
Jugend am Werk – Flagship Store: Mehr als ein Geschäft.
Jugend am Werk ist in seiner Arbeit in den Werkstätten dem Gedanken der Nachhaltigkeit sowohl im Sinne der Umwelt als auch im Sinne des sozialen Aspekts verpflichtet. Produkte entstehen in der Auseinandersetzung zwischen dem Können und der Fähigkeit einzelner Menschen, sowie den sich erschließenden Ressourcen und den Anforderungen bzw. regionalen Bedarfssituationen. Gefertigt werden Produkte, die am allgemeinen Markt gut absetzbar und brauchbar sind, und die damit die Arbeit für die Menschen sinnvoll erleben lassen. Der Shop in Graz wird den Absatzmarkt für diese Produkte vergrößern und bietet darüber hinaus die Möglichkeit neuer und anderer Beschäftigungsfelder.
Was das Ziel war…
Am Grazer Mariahilferplatz entstand ein Shop, der den Produkten von Jugend am Werk genügend Präsentationsraum bietet. Darüber hinaus ist der Shop Informationsstelle rund um die Arbeit der Jugend am Werk – Werkstätten und soll Menschen von Jugend am Werk den allgemeinen Arbeitsmarkt erschließen. Die Ideologie von Jugend am Werk sollte in die Shopgestaltung mit einfließen. Gesucht wurde auch noch der Name für den Shop selbst. Ca. 70 m2 wurden völlig neu gestaltet
Die Gestalterinnen:
Aus rund 20 Bewerbungen wurde ein Team
ausgewählt und mit der Aufgabe betraut: Mit Herz und viel Liebe zum
Detail gestalteten Resa Pernthaller und Anita Fuchs den Shop, der den
Namen herzlich bekam.
Facelifting der A 15 – dieses Amt will mehr
Die Abteilung 15, kurz A 15 genannt, ist in der Grazer Stadtverwaltung für Wirtschafts- und Tourismusentwicklung zuständig. Sie bietet Gründer- und Förderberatung, Service für Unternehmer und Informationen zu EU Programmen, und ist strategische Drehscheibe sowie Auskunfts- und Vermittlungsstelle. Dieser Servicecharakter und die wertschätzende Haltung gegenüber den Kunden (Unternehmern) sollen nun in der Neugestaltung der Innenräumlichkeiten der A 15 spürbar und sichtbar werden.
Was das Ziel war…
... ein Low-Cost Facelifting im Rahmen der gegebenen räumlichen Situation. In Hinblick auf die starke Frequenz an Besuchern in der A 15 war ein Überraschungseffekt in der Gestaltung erwünscht und ausdrücklich erlaubt. Bei der Gestaltung sollte die bereits erarbeitete Kommunikationsstrategie der A 15 berücksichtigt werden.
Die Gestalter:
Die Verantwortlichen bei der A15 wählten aus den rund 20 Bewerbungen zwei Teams aus, die gemeinsam die Planung für die Umgestaltung der A15 in Angriff nahmen. Es waren dies: EN GARDE in einer Arbeitsgemeinschaft mit WG3.
Nähere Informationen erhalten Sie bei:
Sabine Prammer
Creative Industries Styria
T.
+43 (0)316 890 598 - 13
sabine.prammer@cis.at
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