CI-Convention 2011
Open Design
Zeit: 10. Februar 2011 | 19.30 Uhr
Ort: Helmut-List-Halle, Graz
Die vierte Creative Industries Convention widmete sich dem Thema Open Design. Ronen Kadushin, Vorreiter auf diesem Gebiet, referierte als Keynote Speaker über seine Erfahrungen und Ideen diesbezüglich.
Open Design
Open Design und Open Source sind vergleichsweise junge Konzepte der Kreation und Produktion. Die Frage ist: Was können Produkt-, Kommunikations- und Servicedesign sowie Mode und Architektur von der Open-Source-Bewegung lernen? Creative Commons, Linux oder kollaborative Werkzeuge des Web 2.0 zeigen, wie ein gemeinschaftliches Arbeiten und Leben funktionieren kann. Dabei entstehen innovative Arbeits- und Produktionsformen, die auf einem Austausch auf Augenhöhe beruhen. Die klassischen Grenzen zwischen Produkt, Kunde und Produktion verschwinden. Das Internet ermöglicht nicht nur die Verteilung von digitalen Werken, sondern auch von Bauplänen und Schnittmustern für handfeste Produkte. Die Creative Industries Styria untersuchte in der Convention 2011, ob Open Design mehr ist als eine Theorie – nämlich eine neue Arbeitsmethode oder sogar ein neues Geschäftsmodell.
In der zur Convention entstandenen Publikation (CIS.doc #04) widmen sich unterschiedlichste Autoren mit Ihren Beiträgen dem Thema Open Design. Hier als Download zum Nachlesen:
> CIS.doc_OPEN DESIGN_Deutsch
> CIS.doc_OPEN DESIGN_English
Ronen Kadushin wurde 1964 in Haifa (Israel) geboren und kam 2005 nach Berlin. Dort lehrt er an der Universität der Künste Berlin. Kadushin gründete Open Design, die erste Firma, die als Schwerpunkt ein innovatives Designkonzept einführte: Im Zentrum steht die kreative Freiheit. Die Design-Pläne sind im Internet frei erhältlich (www.ronen-kadushin.com). Sie können kopiert, geändert und unter bestimmten Bedingungen produziert werden. Das Konzept soll Designer ermutigen, Kreativität zu teilen und eine Sammlung von hochwertigen Produkten zu schaffen.
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